Lastenfahrrad für Hunde

Für den Transport von Hunden eignet sich nicht nur das Auto. Um mit älteren Hunden Ausflüge zu unternehmen oder längere Strecken bis zur Tierarztpraxis zurückzulegen, bietet sich ebenfalls die Nutzung von Lastenfahrrädern an. Diese stabilen Zweiräder sind insofern nicht nur für den Transport von Einkäufen vorgesehen. Wo die Vorteile dieser Räder liegen und wie sich die Sicherheit der Vierbeiner erhöhen lässt, geht aus dem folgenden Ratgeber hervor.

3 Lastenfahrräder für Hunde im Test

Für Hundebesitzer, die mit einem Lastenfahrrad noch kein konkretes Bild eines Produkts verbinden, empfiehlt es sich, diese drei Modelle als gutes Beispiel zu betrachten.

Babboe Carve Mountain

Das E-Lastenrad Babboe Carve Mountain ist speziell für Strecken mit Steigungen entwickelt worden. Dieses Rad eignet sich daher sehr gut für Menschen, die mit ihren Hunden auf dem Land leben oder in der Stadt des Öfteren Höhenunterschiede überwinden müssen. Das Modell Mountain Go besitzt eine Bank und ist daher für den Transport von Hunden ebenso wie Kindern geeignet. Der Hersteller empfiehlt für eine sichere Zeit nicht mehr als zwei Kinder oder zwei Hunde zur gleichen Zeit zu transportieren. Um die Sicherheit zu erhöhen, ist zudem ein Gurtsystem vorhanden. Hundebesitzer haben die Möglichkeit den Hund an die Gurte zu gewöhnen oder alternativ die Gurte mit der Leine oder dem Geschirr der Tiere zu verbinden. Ein weiterer Vorteil dieses Transportfahrrads befindet sich auf der Vorderseite des Korbs. Dort ist eine Tür vorhanden, die den Ein- und Ausstieg erleichtert. Die Hunde müssen somit nicht von Hand in den Korb gehoben werden.

  • Rahmen: Stahl
  • Maximale Zuladung: 100 kg
  • Räder: 3
  • Radgröße: 26 Zoll
  • Gangschaltung: Stufenlos (Enviolo 330)
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku
  • Feststellbremse: ja
  • Gurte: ja
  • Lenker: höhenverstellbar
  • Gewicht: 60 kg

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Babboe Carve Mountain Grau Modell 2022
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Zündapp Cargo

Das Lastenrad Cargo der Marke Zündapp besteht aus einem stabilen Rahmen aus Aluminium sowie einem Korb, der zum Transport von Haustieren ebenso wie Einkäufen dient. Der geräumige Inhalt von 360 Litern bietet auch größeren Hunderassen ausreichend Platz für einen Transport im Liegen. Die vom Hersteller angegebene Höchstbelastung liegt bei 225 kg. Hierbei handelt es sich nicht nur um die Zuladung des Korbs, sondern ebenfalls das Gewicht des Fahrradfahrers. Zur Erleichterung der Fahrt, trägt der elektrische Motor dazu bei, die drei Reifen des Lastenrades Cargo einfacher in Bewegung zu bringen. Energie enthält das E-Lastenrad über den aufladbaren Lithium-Ionen-Akku. Typisch für E-Bikes ist zudem das vorhandene LED-Display. Der Akku sendet an dieses Display Signale, um den aktuellen Akkustand zu übermitteln. Vor der Fahrt genügt somit ein Blick, um die geplante Tour mit der Restenergie im Akku zu vergleichen.

  • Rahmen: Aluminium
  • Maximale Beladung: insgesamt 225 kg
  • Anzahl Räder: 3
  • Radgröße: 26 Zoll
  • Gangschaltung: 7-Gang-Schaltung
  • Gurte: ja
  • Motor: Bafang Radnabenmotor
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku
  • Gewicht: 68 kg

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Babboe Dog – das Lastenfahrrad für Hunde

Das Lastenrad Dog der Marke Babboe ist eines der wenigen Angebote, die gezielt für den sicheren Transport von Hunden entwickelt wurden. Der Korb befindet sich in der Front und wird gestützt von gleich zwei Rädern. Diese sichere Bauweise ruht auf einem Stahlrahmen, der einer Zuladung von bis zu 100 kg standhalten kann. Aufgrund dieser Belastbarkeit können Hundebesitzer mit diesem Transportfahrrad gleich mit mehreren Tieren einen Ausflug unternehmen. Der Hersteller rät jedoch aus Sicherheitsgründen dazu, die Anzahl von zwei Hunden im Korb nicht zu überschreiten. Für deren Sicherheit ist zudem ein Gurtsystem vorhanden. Dadurch lässt sich verhindern, dass die Hunde während der Fahrt aus dem Korb springen. Erhältlich ist Babboe Dog als gewöhnliches Lastenrad ebenso wie als E-Bike mit einem Motor sowie einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku.

  • Rahmen: Stahl
  • Maximale Zuladung: 100 kg
  • Anzahl Räder: 3
  • Radgröße: 26 Zoll
  • Gangschaltung: 7-Gang-Schaltung (Shimano)
  • Motor: Erhältlich als E-Bike und unmotorisiert
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku
  • Feststellbremse: ja
  • Gurte: ja
  • Lenker: höhenverstellbar
  • Gewicht: 72 kg

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Babboe Dog-E Schwarz Modell 2022
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Oft gestellte Fragen zum Lastenrad für Hunde

Hier die wichtigsten FAQs zum Thema Lastenfahrrad für Hunde

Gibt es unterschiedliche Räder für kleine/große Hunde

Grundsätzlich spielt es eine Rolle, ob Hundebesitzer einen Yorkshire Terrier oder eine ausgewachsene Dogge mit dem Fahrrad transportieren möchten. Kleine Hunderassen finden in einem Hundekorb Platz, der am Lenker eines regulären Fahrrads befestigt wird. Für mittlere und große Rassen ist diese Option dagegen nicht mehr vorhanden. In diesen Fällen kommen Hundeanhänger oder der Transport in einem Lastenfahrrad für Hunde als vorhandene Auswahlmöglichkeiten in Betracht. Letztere Option ist insbesondere für Vierbeiner zu empfehlen, die nicht nur groß sind, sondern auch ein Gewicht über 25 Kilogramm aufweisen. Ein normales Zweirad ist dieser Gewichtsbelastung nicht gewachsen. Der verstärkte Rahmen eines Lastenrads verursacht dagegen keine Probleme. Gehört der eigene Hund nicht zu den Rassen, die kilometerweit neben dem Fahrrad herlaufen, bietet sich das Lastenfahrrad als eine der komfortabelsten Optionen für gemeinsame Fahrradtouren von Mensch und Tier an.

Verschiedene Arten von Lastenrädern

Die Auswahl an Lastenrädern für den Transport von Hunden setzt sich aus unterschiedlichen Modellen zusammen. Welche Kriterien den Vergleich dieser Angebote erleichtern, zeigen die hier beschriebenen drei Beispiele.

Regulär oder E-Bike

Ein Lastenrad dient der Beförderung von Tieren oder auch Gegenständen mit einem erhöhten Gewicht. Aus diesem Grund ist für das Treten in die Pedale bei einem Lastenfahrrad stets mit einem größeren Kraftaufwand zu reduzieren. Hundebesitzer, die mehrmals pro Woche oder sogar täglich Ausflüge per Fahrrad unternehmen möchten, sollten über die Investition in ein E-Bike nachdenken. Diese Option besteht inzwischen ebenfalls für den Kauf von Lastenrädern. Die vorhandenen Motoren verringern die eigene Kraftanstrengung und tragen dazu bei, mit dem Hund einfacher den gewünschten Zielort zu erreichen.

Front- oder Hinterlader

Dieses Auswahlkriterium bezieht sich auf den Standort des Korbs zum Transport der Lasten bzw. des Hundes am Fahrrad. Einige Hersteller bevorzugen Frontlader, bei denen sich der Korb vor dem Lenker befindet. Diese Option eignet sich am besten dafür, um den Hund im Auge zu behalten und den Blick zur Kontrolle nicht nach hinten richten zu müssen. Hinterladen ist die Bezeichnung für Lastenfahrräder, bei denen sich der Korb hinter dem Sattel befindet. Diese Variante eignet sich für Fahrer, die sich nicht von ihrem Hund ablenken lassen möchten. In dieser Variante ist der Hund zudem ein wenig besser vor dem Fahrtwind geschützt. Für Hunde, die schneller zu Augenentzündungen neigen, ist der Sitz des Korbes durchaus eine Überlegung wert.

Modelle mit 2 oder 3 Rädern

Diese Option lässt sich am besten an das Gewicht des zu transportierenden Hundes anpassen. Bewegt sich ein Hund mit 20 kg Körpergewicht im Korb plötzlich von einer zur anderen Seite, kann ein Lastenfahrrad mit nur zwei Rädern schneller aus dem Gleichgewicht kommen. Die Balance zu halten ist bei einem Rad mit gleich drei Rädern dagegen weniger entscheidend, um sicher anzukommen. Modelle mit drei Rädern machen es auch beim Einkaufen nicht länger erforderlich, die einzelnen Lebensmittel oder Getränke exakt auszubalancieren, um das Lastenfahrrad sicherer durch den Straßenverkehr zu bewegen.

Durchschnittliche Kosten für ein Lastenfahrrad

Reguläre Fahrräder mit größerem Einkaufskorb sind bereits für wenige hundert Euro erhältlich. Für stabile Räder, die über mehrere Jahre schwere Gegenstände oder Haustiere transportieren sollen, beginnen die Preise im Allgemeinen bei 1.000 Euro. Für E-Lastenräder liegt der durchschnittliche Betrag für den Kauf derzeit zwischen 3.000 und 4.000 Euro. Im Gegenzug erwartet die Käufer auf jeder Strecke eine Verringerung der körperlichen Anstrengungen.

Die zu erreichende Reichweite von E-Lastenrädern

Transportfahrräder, die über einen elektrischen Motor verfügen, erreichen mit einer Akkuladung derzeit durchschnittliche Reichweiten von 50 Kilometer. Die exakte Anzahl kann sich durch das vorhandene Gewicht der Ladung verkürzen oder auch verlängern. Zur Schonung des Akkus nutzen einige Hersteller einen eingebauten Eco-Modus, um die Reichweite zu verlängern. Zusätzlich können Displays vorhanden sein, um anzuzeigen, wie viel Leistung im Moment im Akku verblieben ist.

3 Sicherheitstipps für den Transport von Hunden im Lastenrad

Hundebesitzer, die Zweifel haben, ob ein Lastenfahrrad zu den sicheren Transportmitteln für Hunde gehört, können aktiv einen Beitrag für eine sichere Fahrt leisten. Die folgenden drei Tipps legen die Basis für sichere Ausflüge mit dem Lastenrad.

1. Die Hunde langsam an die Fahrt gewönnen

Der erste Ausflug im Korb eines Lastenrads sollte zunächst nur aus einer kurzen Strecke bestehen. Die ersten Male dienen dazu zu sehen, wie sich der Vierbeiner verhält und daraus wertvolle Lektionen für die Planung längerer Ausflüge zu erhalten.

2. Die Sicherung während der Fahrt nicht vergessen

Hunde, egal welcher Rasse oder Größe sollten in dem Transportkorb eines Lastenrads niemals ungesichert mitfahren. Die Chance ist ansonsten sehr hoch, dass der Hund bei einem Aufprall aus dem Korb geschleudert wird. Aus diesem Grund sollte der Hund immer mit einer Leine oder einem Gurt gesichert sein.

3. Das maximale Gewichtslimit nicht überschreiten

Die Hersteller von Lastenrädern setzten dem Transport häufig ein bestimmtes Gewichtslimit. Das gilt nicht nur für Einkäufe, sondern ebenfalls den Transport von Haustieren. Ein erhöhtes Gewicht belastet die Bremsen und Reifen ebenso wie den Motor und stellt deshalb ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar.

Fazit Lastenfahrräder für Hunde

Hundebesitzer, die sich für ein E-Lastenrad entscheiden, sind in Zukunft weder auf ein eigenes Fahrzeug noch öffentliche Verkehrsmittel zum Transport der Tiere angewiesen. Die Kombination aus Motor und langlebigen Akkus erlauben es auch größere Strecken beinahe mühelos zurückzulegen. Kann der Hund nicht länger neben dem Fahrrad laufen, müssen die Ausflüge per Rad dennoch nicht aufhören.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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